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Vorwissen gezielt diagnostizieren

Kurze Diagnosen vor neuen Inhalten verhindern, dass Unterricht auf falschen Voraussetzungen aufbaut.

DiagnoseVorwissen

Kernaussage

Kurze Diagnosen vor dem Start verhindern teure Fehlstarts.

Was ist das?

Vorwissen-Diagnose prüft knapp, ob die nötigen Grundlagen da sind. Du passt danach Tempo, Hilfen und Aufgaben an.

Warum ist das gut?

Du unterrichtest passgenauer und verlierst weniger Zeit durch Nachreparatur. Lernende steigen sicherer ein.

Wie geht das im Unterricht?

Beispiele aus dem Unterricht

  1. Bruchgleichungen: Drei sehr kurze Aufgaben zu „Definitionsmenge bestimmen“ am Stundenanfang — wenn mehr als ein Drittel unsicher ist, folgt eine 5-Minuten-Brücke statt sofortiger „schwerer“ Aufgaben.
  2. Satz des Thales: Mini-Skizze ohne Rechnung: „Ist der Winkel über dem Durchmesser immer 9090^\circ?“ — schnelle Abstimmung per Handzeichen, dann gezielte Klärung.
  3. Termumformungen: Einstiegskarteikarte „Minus vor Klammer“ in drei Varianten — Ergebnis entscheidet, ob ihr mit Vereinfachen oder mit Vorzeichenregeln neu startet.

Was kann eine Lehrkraft dabei falsch machen?

Was kann in der Praxis schiefgehen?

Querverweise

Quelle (Hintergrund)

Diagnostische Unterrichtssteuerung in kognitiv orientierter Didaktik.

Mini-Quiz

Wähle eine Antwort — Rückmeldung erscheint sofort.

01 Warum lohnt sich eine Vorwissensdiagnose vor einem neuen Thema?

Frage 1

02 Welche Form passt am besten für eine schnelle Alltagsdiagnose?

Frage 2

03 Du bist unsicher, ob die Klasse die nötige Basis für ein neues Thema hat. Was tust du zuerst?

Frage 3

Diskussion

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