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Jeden Routine-Schritt explizit vormachen

Zeige den Ablauf konkret vor, damit Lernende wissen, wie korrektes Verhalten bei Diagnosefragen aussieht.

DiagnoseRoutinen

Kernaussage

Neue Routinen werden verlässlich, wenn du jeden Schritt sichtbar vormachst.

Was ist das?

Du modellierst die erwarteten Handlungen für jeden Teil der Diagnose-Routine: still denken, Antwort auf Signal zeigen, Begründung geben oder aktiv zuhören.

Warum ist das gut?

Lernende müssen nicht raten, was gemeint ist. Das reduziert Missverständnisse und erhöht die Qualität der Umsetzung schon in der ersten Stunde.

Wie geht das im Unterricht?

Beispiele aus dem Unterricht

  1. Diagnosefrage zu Brüchen: Du zeigst erst stilles Nachdenken mit kurzer Notiz, dann erst Abstimmung.
  2. Graphen lesen: Du modellierst, wie man die Antwortkarte genau auf Signal hebt.
  3. Terme vergleichen: Du zeigst aktives Zuhören, während ein Lernender begründet.

Was kann eine Lehrkraft dabei falsch machen?

Was kann in der Praxis schiefgehen?

Quelle (Hintergrund)

Abgeleitet aus Tip 3 („Model each step“) bei Craig Barton, Tips for Teachers, John Catt, 2022.

Mini-Quiz

Wähle eine Antwort — Rückmeldung erscheint sofort.

01 Warum ist Vormachen beim Einführen einer Routine wirksamer als nur mündliche Erklärung?

Frage 1

02 Was gehört beim Vormachen von Schritt 2 (Antwort zeigen) dazu?

Frage 2

03 Welche Modellierung passt zu Schritt 3 (Erklärung anhören)?

Frage 3

Diskussion

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